Das UFO-Echo nach der Osterpause aus den Kw 14 bis 15 bringt neue Erwartungen zum UAP-Disclosure in den USA, daneben aber die üblichen Verdächtigen, die auch für UFO-Meldungen sorgen. Weiterhin ist die Suche nach außerirdischem Leben ein Thema und mal wieder vermeldet ein Promi eine UFO-Sichtung.

Druck auf Pentagon und Geheimvideo-Debatte
Der politische Schwerpunkt in den USA bleibt die Forderung aus dem US-Kongress nach Freigabe von 46 geheimen Militärvideos zu UAPs. Die Berichterstattung fokussiert dabei weniger den Beweis außerirdischer Herkunft als die Frage nach Transparenz, nationaler Sicherheit und dem Umgang mit sensorischen Rohdaten, Radar- und Unterwasseraufnahmen. In den üblichen Ufologenkreisen wird dazu von „schockierenden Beweisen“ gesprochen, die bislang jedoch meist eher weniger schockierend waren.
Quelle: Merkur
Viel Aufmerksamkeit am Himmel, mit nüchterner Auflösung
Immer wieder machen auffällige Erscheinung am Himmel die Runde, und irritieren mache Beobachter, auch wenn diese sich dann letztlich auflösen lassen. Aktuell war es mal wieder Weltraumschrott, der über Indonesien beim Wiedereintritt zu sehen war, der immer spektakulär aussieht und diesmal auf einer chinesischen Raketenstufe beruhte. „UFO-Alarm“ gab es im österreichischen Mürztal, der sich allerdings als linsenförmige Föhnwolke entpuppte. Wobei UFO-Alarm hierbei meist etwas übertrieben ist, da sich die Leute zwar etwas wundern, aber dies relativ selten als UFO melden.
Neue Methoden zur Suche nach außerirdischem Leben
Zur Suche nach außerirdischem Leben werden neue Methoden entwickelt. Zum Einen wurde in den vergangenen Wochen ja schon über neue Methoden auf der Suche nach lebensfreundlichen Exoplaneten anhand der Atmosphäre berichtet. Als eine neue Methode wurde jetzt auch die so genannte „Assembly Theory“ vorgestellt: Statt nur nach einzelnen Biosignatur-Gasen zu suchen, soll die molekulare Komplexität in Atmosphären stärker berücksichtigt. Die Suche nach Leben bzw. lebensfreundlichen Umgebungen bleibt spannend.
Quellen: Heise | Heute.at | MSN Österreich
Promi-UFO als Boulevardthema
Immer wieder machen auch diverse Promis von sich reden, indem sie eigene UFO-Sichtungen oder andere Erlebnisse im Zusammenhang mit UFOs und Aliens kundtun, die dankbar von den Boulevardmedien aufgegriffen werden. Diesmal ist es die Sängerin Kacey Musgraves, die eine UFO-Beobachtung während eines Flugs von Texas nach Tennessee schildert: Über rund 45 Minuten seien Lichter sichtbar gewesen, die dem Flugzeug zu folgen schienen, teils in Dreiecksformationen, mit wechselnder Helligkeit und Farbe. Der Text selbst bleibt allerdings im Modus einer unbestätigten Meldung, auch wenn Aussagen von Piloten erwähnt werden, nach denen diese so etwas jeden Tag sähen, ohne zu wissen was das sei. Warum es dann hierzu nicht anderweitig zu Meldungen kommt, ist die Frage, da so etwas ja auch die Luftfahrtsicherheit berühren kann.
Quellen: Gazeta Express
Britischer UFO-Forscher Nick Pope verstorben
Vergangene Woche hat die Ehefrau des bekannten britischen UFO-Forschers Nick Pope seinen Tod im Alter von 60 Jahren in Folge eines Krebsleides bekannt gegeben. Pope selber hatte seine Krankheit öffentlich gemacht. Pope wurde durch seine Mitarbeit beim britischen UFO-Büro bekannt und war in den vergangene Jahren regelmäßig Gast in diversen Fernsehbeiträgen und Podcasts zum Thema. In seinen Meinungen war er nicht immer unumstritten, aber unabhängig davon sollte niemand so früh auf diese Weise sterben müssen.
Quelle: GreWi
Veranstaltungshinweis: Am kommenden Wochenende, 18. und 19. April, findet in Offenburg die Tagung der Gesellschaft für Anomalistik zum Thema "Zwischen Erfahrung und Evidenz. Parapsychologie, Anomalistik und Außergewöhnliche Erfahrungen" statt. Ich selber habe die Gelegenheit bekommen, einen Vortrag zu meinem aktuellen Aufsatz zur Zeugenbefragung zu halten. Info: GfA
